Archive for August, 2009
Die Allgegenwärtigkeit des Königs
Warum die Jacko-Mania manchmal auch lustig ist
Es gab eine Zeit vor den ersten grauen Härchen, eine Zeit, in der man noch in der Lage war mehrere tage- und nächtelang durchzufeiern, in der man sich an fixen Plätzen zu fixen Zeiten getroffen hatte, weil niemand Telefone durch die Gegend trug und eine Zeit in der man sein unselbstständiges Einkommen, genannt Taschengeld, in Schilling ausgezahlt bekam. Damals, ich kann mich gut erinnern, gab es den ersten musikalischen Berührungspunkt mit der Elterngeneration, als nämlich ein Connie Francis Medley in den Hitparaden die Runde machte und auf der einen oder anderen Teenie-Party und erst recht in der kleinstädtischen Tanzschule auf und ab gespielt wurde.

Keine Tschimbum Musik
Happy Hubsi
“The real prince” nennt er sich selbst. Eigentlich sollten Amateure ja keine Musik machen oder zumindest nicht dauerhaft in diesem Zustand verweilen, aber bei ihm ist das etwas anderes. Er ist einer der wenigen, die unabhängig musikalisch und sportlich “erfolgreich” waren, einer der letzten, die kompromisslos an ihren Aufgaben arbeiten und vom Idealismus getrieben werden. Hubertus zu Hohenlohe-Langenburg, gebürtiger Mexikaner und österreichischer High-Society-Prinz, versteht etwas von Musik im Allgemeinen und von Austropop und Deutschrock im Speziellen.

Hubsi als Fotograph. Quelle: hubertushohenlohe.com.
The Faymanns
Ein herrliches Beispiel dafür, dass Musik überall und Popkultur immer ein guter Ansatz im Journalismus ist
Kreisky sind eine österreichische Band die von ihren Texten leben. Der Mastermind Adrian Wenzl alias Austrofred hat ein lyrisches Talent, das in der deutschsprachigen Musik jenseits der Hamburger Schule eine Seltenheit ist. Am Debutalbum aus 2007 fanden sich so zornig rotzige Tracks wie „Vandalen“ oder „Energie“ und das auch musikalisch überzeugenden „Alte Männer wie wir regieren die Welt“.

Das ist Bruno, nicht Adrian.
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