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Musikerziehung für Fortgeschrittene

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Posts Tagged ‘Beasty Boys’

Good Cover Versions

Wer so gut nachsingen und musizieren kann, macht nicht bloß ein eigenes Album sondern gleich eine eigene Band daraus.

The Velvet Underground, The Kinks, David Bowie, The Cure, Beasty Boys, The Doors, Gang Of Four, Roxy Music, Elvis Costello, Sex Pistols und Squeeze. Wer diesen Kanon zusammengestellt hat steht dringend unter Verdacht nicht nur was von Musik zu verstehen sondern auch noch Geschmack zu haben. Deshalb muss man aber noch lange nicht so unverfroren sein und von all diesen Künstlern Songs zu covern. Außer man heißt Danny Goffey und Gaz Coombs. Die beiden Herren von Supergrass widmen sich in ihrem Seitenprojekt The Hot Rats nämlich all diesen Größen und kommen dabei nicht ins Schleudern.

Von Links nach Rechts stehend: Goffey & Coombs

Von Links nach Rechts stehend: Goffey & Coombs

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Donau-Coast Hip Hop

Über das scharfe Auge für Lokalkolorit und die Satirekraft des Sprechgesangs

Hip Hop ist ein Thirty-Something. 1979 erschien Rapper´s Delight von der Sugar Hill Gang, was mitunter als erster Hip Hop Release gilt. Diese Musik mit den Breaks und Beats und mit dem Sprechgesang muss damals wohl eine riesige Revolution gewesen sein. Und das ganze Rap-Ding war immer schon sozialkritisch und spätestens ab Public Enemy hochpolitisch.
Old-School, New School, West Coast, East Coast, weiße Rapper taten sich schon immer leicht, zu diesen Kategorien eine gewisse Distanz zu finden. Man denke an die Beasty Boys die durchaus auch Sinn für Selbstironie haben. Und auch das MTV-taugliche sich über MTV lustig machen passt gut zu Eminem, dem weißen Jungen aus Detroit.

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Weniger wäre mehr

Jamie T. Kings and Queens: Album Nr.2 des Sound-Brückenbauers aus London

Wer The Clash und die Beasty Boys als seine wichtigsten Einflüsse nennt, der hat nicht nur Geschmack sondern beweist auch eine erfreuliche musikalische Bandbreite. Es gibt wahrscheinlich nicht viel, aber das was diese beiden Bands sicher gemein haben ist ihr unverschnörkelter Zugang zu Musik. Ich kenne keine Platte der weißen Hip Hoper oder der Punk Pioniere, die irgendwie überkandildelt wären. Kein Schnickschnack sondern geradeaus, stets ein straighter Sound mit viel Authentizität, der richtig kracht. Genauso war auch Panic Prevention, das Debüt von Jamie T für den man an dieser Stelle noch mal das Bild des Rotzlöffel aus Wimbledon bemühen muss. Er hat seine Einflüsse damals unbeschwert kombiniert und ihnen durch den Kinderzimmercharme des vermeintlichen Homerecordings sogar noch Nachdruck verliehen.

Da kann einem ja schwindelig werden

Da kann einem ja schwindelig werden

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